TSV Sportwelt | Presse

10.01.2009

Der TSV-Falkensee hält an seinem Vorhaben fest / Finanzierung noch unklar
Presseartikel MAZ 10.01.2009

FALKENSEE - Die Stimmung bei der TSV-Weihnachtsgala im MAFZ-Erlebnispark Anfang Dezember war ein wenig getrübt. Kurz zuvor hatte Falkensees Bürgermeister Heiko Müller mitgeteilt, dass die Stadt die Übernahme einer Bürgschaft für den Bau der vereinseigenen „Sportwelt“ an der Scharenbergstraße ablehnt. Das Investitionsvolumen für Schulen, Kitas und städtische Sportstätten sei zu hoch, um weitere finanzielle Risiken eingehen zu können.

Diese Ausfallbürgschaft muss der TSV für den kreditfinanzierten Teil seines in einer Machbarkeitsstudie auf rund drei Millionen Euro geschätzten Vorhabens vorweisen. Ein Grundschuldeintrag reicht in diesem Fall nicht aus, da es sich bei einer Sportstätte um eine „Sonderimmobilie“ handelt, die die Bank nur schwer weiter verkaufen könnte.

Trotz des Korbes aus dem Rathaus geben sich die Verantwortlichen des TSV weiterhin ehrgeizig. „Für uns ist die Haltung der Stadt nicht abschreckend“, sagt TSV-Geschäftsführerin Sabine Kosakow-Kutscher, „für die Bürger könnte aber der Eindruck entstehen, dass die Stadt die Sportwelt nicht will.“ In einer schriftlichen Stellungnahme heißt es deshalb: „Wir erwarten von der Kommunalpolitik eine eindeutige Positionierung zur TSV-Sportwelt und die Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Unterstützung des Vorhabens als Ausdruck der Wertschätzung des sozialen, ehrenamtlichen Engagements des mitgliederstärksten Vereins in Falkensee.“ Immerhin will die Stadt Falkensee das Grundstück an der Scharenbergstraße zur Verfügung stellen. Unter welchen Bedingungen, ist noch nicht im Detail geklärt.

Sabine Kosakow-Kutscher hofft, dass bis spätestens Herbst 2009 die Projektentwicklung abgeschlossen werden kann. „Für die Klärung der Finanzierung brauchen wir aber wohl noch bis Anfang 2010.“ Angestrebt wird ein Modell aus Eigenmitteln, Krediten und „Besicherungen“ zum Beispiel über eine Bürgschaftsbank. Nach Auskunft der Geschäftsführerin laufen Gespräche mit Experten auf allen Ebenen, eine Arbeitsgruppe wird diesen Monat gebildet. „Wir nehmen bei Finanzierung, Raumnutzung und Betrieb alles erneut unter die Lupe, anschließend bereitet der Vorstand die Investitionsentscheidung vor.“ Das letzte Wort sollen dann die Mitglieder haben. (Von Stefan Kuschel)

06.12.2008

Stellungnahme des Vorstandes zum Artikel „ Keine Bürgschaft für TSV-Sportwelt“ in der MAZ vom 6./7.12.2008

Die Grundaussage der Machbarkeitsstudie liegt vor. Die Sportwelt ist realisierbar!

Wir sind inzwischen in die 2. Planungsphase eingetreten. Neben der Projektentwicklung (konzeptionelle Feinplanung von der Präzisierung der Raumkonzeption bis hin zum Betreiberkonzept) ist eine tragfähige Finanzierung für die Sportwelt aufzustellen.

Erste Vorgespräche mit der Stadt und einer Bank haben bereits stattgefunden. Für den kreditfinanzierten Anteil der Investitionssumme fordert die Bank eine Ausfallbürgschaft. Eine Grundschuldeintragung reicht in diesem Fall (Sportstätte → Sonderimmobilie) nicht aus.
Mit dem Beschluss der Kommunalpolitik zum Investitionshaushalt für die kommenden Jahre, versucht die Stadt den Investitions- und Sanierungsstau in Falkensee zu beseitigen. Mit den Beschlüssen zur Sportstättenplanung in Verbindung mit den Beschlüssen der Investitionsprogramme in den anderen Bereichen (Schulen, Kitas, Straßen) hat sich die Stadt an die Grenzen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit begeben.
Leider sind dabei die Bedürfnisse unseres Vereins mit seiner Grundsportart Turnen im weitesten Sinne nicht berücksichtigt worden.
Die Aussage des Bürgermeisters, Heiko Müller, dass die Stadt keine Bürgschaft für die Sportwelt übernehmen wird, ist also nicht neu für uns. Aber eine Bürgschaft ist nicht der alleinige Weg zum Ziel.
Es ist u. E. jedoch nicht der richtige Weg, Investitionsvorhaben gegeneinander „auszuspielen“, viel mehr ist es an der Zeit, zukunftsfähig und familienfreundlich nicht nur in wortreichen Bekennungen der Kommunalpolitik zu sein, sondern diese Grundsätze vor allem auch in den Sport- und Freizeitstätten für die nächsten 20-30 Jahre umzusetzen.
Wir erwarten von der Kommunalpolitik eine eindeutige Positionierung zur TSV-Sportwelt und die Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Unterstützung des Vorhabens als Ausdruck der Wertschätzung des sozialen ehrenamtlichen Engagements des mitgliederstärksten Vereins in der Stadt Falkensee.

24.06.2008

Stand TSV-Sportwelt Juni 2008:

Am 24.06.2008 fand in den Räumen des TSV ein Spitzengespräch zum Thema Finanzierungsmöglichkeiten für die TSV Sportwelt statt.
Zur Runde der Teilnehmer gehörten Landrat Dr. Burkhard Schröder, Bürgermeister Heiko Müller, Vertreterin des Ministeriums für Jugend, Bildung und Sport Frau Marion Träger, Vorsitzender des Kreissportbundes Havelland Dr. Wolfgang Seyfarth, Waldemar Schorr, 2. Vorsitzender des Kreissportbundes Havelland und der Vereinsvorstand.
Im Ergebnis der Veranstaltung wurden, getragen von einer überaus positiven Grundhaltung, Festlegungen zur weitern Verfahrensweise getroffen.
Erste Ergebnisse waren am 08.07.2008 der Pressemitteilung des Landrates über ein Sportstätten-Förderprogramm für Vereine im städtischen Bereich der Presse zu entnehmen.

22.05.2008

Der TSV-Falkensee treibt seinen Plan voran und freut sich über breiten Zuspruch
Presseartikel aus der MAZ 22.05.2008:

FALKENSEE - Seit dem vergangenen November liegt die Machbarkeitsstudie auf dem Tisch. Ihr Ergebnis ist positiv: Der Bau eines modernen Vereinsheims, der „Sportwelt“ mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten und Angeboten bis hin zu Rehabilitation und Physiotherapie, wäre mit einer Investitionssumme von rund 2,9 Millionen Euro finanziell zu meistern (MAZ berichtete). In den letzten Monaten haben Sabine Kosakow-Kutscher und andere Mitglieder des TSV-Vorstands viele Gespräche geführt und den „Weg weiter geebnet“. Und die Mitglieder haben grünes Licht gegeben, das Projekt zu verfeinern sowie die endgültige Entscheidung über die Investition vorzubereiten. Inzwischen erwägt auch ein Sportmediziner, einzusteigen. Wenn alles gut geht, könnte der Bau in zwei Jahren beginnen.

Sabine Kosakow-Kutscher ist froh darüber, dass der TSV mit seinem Vorhaben auf „viele offene Ohren“ stößt. In der Stadtverwaltung ist das Entgegenkommen ohnehin vorhanden: Im Zusammenhang mit der Zentrums- und Campus-Planung ist der Standort auf dem Parkplatz an der Scharenbergstraße für das TSV-Projekt fixiert worden. Zu welchen Konditionen die Stadt dem Verein das Grundstück dann überlassen wird, ist allerdings offen. Angetan von der „Sportwelt“ sind inzwischen auch das Bildungsministerium sowie Kreis- und Landessportbund. Vor dessen Landesausschuss am 18. Juli soll es eine Beratung mit allen potenziellen Partnern geben. Die „Sportwelt“ wird inzwischen als modellhaft in Brandenburg angesehen: Als privat-öffentliche Kooperation ist sie integriert in kommunale Planung.

Der TSV bemüht sich um Fördermittel aus dem „Goldenen Plan Ost“. „Das ist zwar kein Allheilmittel, kann aber ein Aspekt unseres Konzepts der Mischfinanzierung sein“, sagt Sabine Kosakow-Kutscher. Wie berichtet, hofft der Verein zwar auf Spenden, Fördermittel, Zuschüsse und „eine starke Bank, die Vertrauen in unser Konzept hat“. Machbar wäre das Projekt im Zweifel aber auch ohne Förderung – mit diesem Geld wäre die Planungssicherheit freilich größer. Aufgeschlossen zeigt sich auch die Kreisverwaltung – ein Gespräch mit dem Landrat ist positiv verlaufen: „Auch dort spüren wir den Willen zur Unterstützung“, sagt Sabine Kosakow-Kutscher, „wir sind insgesamt optimistisch, dass es eine Lösung gibt, die uns weiterhelfen wird.“ (Von Stefan Kuschel)

12.12.2007

Falkensee macht mit!
Presseartikel vom 12.12.2007

TSV Sportweltbaum
Ein Weihnachtsbaum ganz besonderer Art präsentierte sich den über 2000 Zuschauern und Aktiven der TSV-Weihnachtsgala am 08.12.2007 in der Brandenburghalle des MAFZ in Paaren / Glien.

Statt bunt geschmückt mit Strohsternen und Glaskugeln trug er einen ungewöhnlichen Schmuck. Seine Kugeln und Kerzen waren unzählige gute Wünsche und Unterstützungsbekundungen für die zukünftige „TSV-Sportwelt“ nahe dem Campusgelände.

Als Komplettierung der durch die Stadt Falkensee vorgesehenen neuen Sportanlagen, plant der TSV Falkensee e.V. eine vereinseigene Sportsstätte in unmittelbarer Nähe der Vierfeldsporthalle auf dem Campusgelände. Entstehen soll ein Haus des Sports, der Freizeitgestaltung und Begegnung für alle Altersgruppen, ein Zentrum für Vereinsmitglieder und Nichtmitglieder, offen für alle Bürger Falkensees und Umgebung.

Erste Zwischenergebnisse einer vom Verein in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie liegen bereits auf dem Tisch und ermutigen zur Realisierung des Vorhabens.

Beeindruckt vom Engagement des Vereins und dem Charme des Projekts für die Entwicklung Falkensees zu einer familienfreundlichen Stadt nahmen die über 120 Ehrengäste der Gala aus Kommunalpolitik, Sport und Wirtschaft die Chance wahr, den Weihnachtsbaum mit Ihrer symbolischen Unterstützung der TSV-Sportwelt in Form von Namens-Kärtchen zu schmücken, darunter Mitglied des Deutschen Bundestages Angelika Krüger-Leißner, Mitglied des Landtages Barbara Richstein, Präsident des Landessportbundes Hans-Dietrich Fiebig, Landrat Dr. Burghard Schröder, 1. Beigordneter Roger Lewandowski, Präsident des Kreissportbundes Dr. Wolfgang Seyfarth, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Thomas Fuhl, Fraktionsvorsitzende Udo Appenzeller, Ursula Nonnemacher, Lothar Porr, Jürgen Sielaff sowie selbstverständlich Bürgermeister Heiko Müller.

Auch Ingolf Reichelt, Lothar Riedrich, Udo Bolinski, Hans-Peter Fischbach, Volker und Marion Beckmann, Peter Weiß, Bruno Stotz, Familien Gädecke und Ziehm, Thomas Girndt, Hans Krauß und viele andere ließen es sich nicht nehmen, den Weihnachtsbaum mit Ihrer namentlichen Unterstützung zu dekorieren.