Ringen | Aktuelles

28.05.2018

Jungfalken erbeuten erstes Silber!

Fest eingraviert in den Wettkampfkalender der Falkenseer TSV-Ringer ist mittlerweile der alljährliche Sparkassenpokal im Schatten des riesigen Uhrenturmes in Wittenberge. Bei bestem Strandwetter machten sich 3 der Falkenseer Ringer des TSV ,davon 2 der Jüngsten, am Samstag auf ins schöne Wittenberge. Noch nicht mal ein Jahr im Training, rangen sie bereits um die vorderen Plätze mit. Die Konkurrenz war stark und zahlreich. 195 Ringer Nord- und Mitteldeutschlands aus 20 Vereinen waren angereist.

Simon Stelter, startete für den TSV im 30kg Limit der E-Jugend. Er zeigte dem Publikum, was er schon alles  draufhat. Mutig stellte er sich den teils gewichtigeren Gegnern, musste er doch wegen 200g über den angepeilten 27kg in die höhere Gewichtsklasse. Seinen ersten Gegnerschickte er  schon in der ersten Runde auf die Schultern. Zwar wehrte sich dieser im Brückenkampf nach Kräften, aber nachdem Simon dann den Kopf mit angezogen hatte, war die Niederlage unausweichlich. Der 2. Gegner war mit Ihm direkt auf Augenhöhe, hier ging es  hin und her.  Nach einem ersten Wurf von Simon, missglückte die Festhalte. Sein Gegner setzte nach und schulterte ihn schließlich. Eine trotzdem sehr knappe Sache. So verdiente er sich Silber, in seinem 2. Turnier überhaupt.

 

 Auch Trainingspartner Matheo Matthes glänzte durch Angriffsstärke von der ersten Sekunde an und nahm seinem ersten  Gegner jede Möglichkeit zu eigenen Aktionen. Schultersieg nach nicht einmal einer Minute. Auch im 2. Kampf holte er sich Punkt um Punkt und wurde mit 15:0 technisch überlegener Sieger. Dann kam das Finale. „Den nehme ich nicht auf die leichte Schulter“ versicherte der 7-jährige seinem Trainer. Es lief zunächst gut an. 3mal hatte er seinen Gegner fast geschultert, beim 4.Mal rettete diesen  nur der Pfiff  des Kampfrichters, außerhalb, schade! Eine Unachtsamkeit reichte aus und Mattheo wurde 5 Sekunden vor dem Pausengong mit 8:4 Führung selbst geschultert. So nahm auch er stolz die Silbermedaille mit nach Falkensee.

In der C-Jugend vertrat Marten Sauerzapf im 42kg Limit den TSV. Gleich 13 Ringer gingen in diesem Limit an der Start. Marten vergab den ersten Kampf unnötig durch gleich mehrere Unachtsamkeiten, Beinangriffe des Gegners die direkt auf die Schultern führten. Im 2. Kampf agierte er wesentlich entschlossener, konnte aber seinem starken Gegner technisch nichts anhaben und schied vorzeitig aus.

Ein Klasse Turnier, das den Jüngsten erste Erfolge brachte, aber auch noch Ziele für die Zukunft übrig ließ.

24.03.2018

Erste Wettkampfluft für die jüngsten Ringer

5 Ringer des TSV Falkensee beteiligten sich am Samstag am Raab Karcher Cup in Potsdam. Unsere 3 Jüngsten konnten ihre erste Wettkampferfahrung sammeln. Unter den 173 Startern: Simon Stelter(27KG), Konstantin Wende (38KG) und Matheo Matthes(42kg), alle 3 eigentlich E-Jugend. Sie starteten allerdings in der D-Jugend, zu der die Jahrgänge 2008-2010 in diesem Turnier zusammengelegt wurden.

Sie  zeigten alle 3 schon erste erlernte Fähigkeiten, die begehrten Medaillen blieben aber noch außer Reichweite.  

Simon gewann bereits nach wenigen Wochen Training einen Kampf als Schultersieger.

Konstantin stellte sich mutig beiden älteren Ringern und überraschte den besonders großen Gegner mit einem klasse ausgeführten Doppelbeinangriff noch in der ersten Kampfsekunde.

Matheo zeigte uns einen sehr entschlossenen Stil, für einen Sieg fehlten jedoch noch die technischen Möglichkeiten gegen die 2 Jahre älteren Ringer.

Auch in der C-Jugend bot der TSV 2 Starter auf, Marten Sauerzapf im 38kg- und Leiff Goldacker im 42kg Limit. Marten vergab den ersten Kampf unnötig durch eine ungenützte Wurfchance und gleich mehrere Unachtsamkeiten,  die direkt auf die Schultern führten. Auch im 2. Kampf fand er nicht zu seinem Stil und schied vorzeitig aus. Mehr Konzentration und Entschlossenheit wären die Schlüssel zum Erfolg gewesen.

Leiff versuchte sich diesmal in der höheren Gewichtsklasse gegen mehr als 3 kg schwerere Gegner. Vermutlich war „Agilität besiegt Kraft“ die Idee, ein Irrtum wie sich herausstellen sollte. Gleich 4-mal ging er auf die Matte. Er eröffnete mit einem super Schultersieg nach schönen Beinangriffen, gegen einen Gegner, der den Sieg schon sicher glaubte. Die 3 anderen waren nicht nur körperlich kräftiger und schwerer, sie zählen auch zur Elite in dieser Gewichtsklasse und ließen Ihm trotz seiner offensiven Kampfweise keine Chance.

Ein gelungenes Turnier das unseren Sportlern sehr viel Spaß brachte und die neuen Trainingsziele absteckt.

 

26.02.2018

Licht und Schatten bei den Norddeutschen Meisterschaften im Ringen

Erfahrungen und Ziele den Jungen, Silber den Griechen

Trotz  frostigster Temperaturen ging es für die TSV Ringer am Samstag heiß her. Schon in frühester Frühe machten sie sich ins ferne Lübtheen in Mecklenburg Vorpommern auf, um an den Titelkämpfen um die offene norddeutsche Meisterschaft mitzumischen. 2 Männer und 2 Nachwuchstalente aus der B-Jugend bot der TSV hierzu auf. 230 TN aus über 40 Vereinen und Nachbarland Polen waren angereist. Das Turnier ging, trotzdem auf 4 Matten gleichzeitig gerungen wurde, bis in die späten Abendstunden hinein. Nicht zuletzt wegen erheblicher Probleme im Organisationsablauf. Das Niveau war immens hoch, einerseits waren diverse Medaillengewinner deutscher und internationaler Meisterschaften dabei. Andererseits erlebt der Ringkampf in den letzten Jahren einen regen Zuwachs durch Immigranten aus Ländern in denen dieser Sport nicht wie bei uns in Deutschland am Rand steht, sondern beliebter Volkssport ist und dementsprechend gut ausgebildet und motiviert.

Felix Dorn, der schon im Januar Mitteldeutscher Meister wurde, trat erneut im 52Kg Limit Freistil  mit der Hoffnung auf eine Medaille  an. Eiserne Disziplin war von Felix schon im Vorfeld nötig, fast  1,5kg mussten in den letzten Tagen von der Waage verschwinden, um nicht bei den 57kg Jungs einsortiert zu werden. Nachdem er zunächst gut ins Turnier startete und seinen ersten Gegner Mikolay Grzelak aus Polen nach einem hin und her der Punkte bezwang, fand er gegen Halil Nassur SV Polizei Hamburg  nicht zu seinem Stil. Auch gegen die Beinangriffe von Karol Kotula (Polen ) konnte er nicht bestehen und schied aus. Mehr Mut zum eigenen Handeln und ein konsequenter Kampfstil sind die Ziele die er im Ranzen mit nach Hause nahm.

Im 57kg Limit Freistil der B-Jugend ging Elias Günther für den TSV an den Start. Er startete mit einem echten  Punktekrimi im ersten Kampf gegen Nick Schröter (AC Taucha), den er 6:4 über die Ziellinie rettete. Sein nächster Gegner, der Vorjahressieger Aziz Golmohammadi   (RCG Potsdam) liegt noch außerhalb seiner Möglichkeiten, ebenso wie der Gegner um Platz 3 und 4 der ebenfalls sehr erfahrene Leon Kolbe aus  Luckenwalde. Immerhin Platz 4 für ihn, der erst sehr wenig  praktische Wettkampferfahrung mitbringt.

 

Bei den Männern ging Ingo Köhler im Freistil bis 57kg auf die Matte. In seinem  ersten Kampf gegen Rasul Davletmurzaev vom Weddinger RV,  konnte er seinen Stil souverän durchsetzen und gewann nach Punkten.  Gegen den bulgarischen Vizemeister und  Bundesliga- Ringer Mitko Asenov  ( RV Lübteen ) hatte er erwartungsgemäß keine Chance.  Auch gegen Hasib Salamzadeh musste er sich

geschlagen geben.  Den 4. Kampf gegen Jaweed Sharifi verlor er nicht unumstritten,  unter dem Protest vieler Zuschauer. Durch Fehler beim Nachtragen von Teilnehmern dieses Limits von nordisch auf Poolsystem geriet die Liste durcheinander und bildet durchgeführte Kämpfe teils nicht mehr ab…

Eine Aufklärung der echten Platzverteilung war dem Wettkampfbüro nicht möglich.

Um nicht gegen seinen Zwillingsbruder Ingo zu kämpfen, startete Titelverteidiger Eric Köhler wieder einmal im klassischen Stil bis 60kg der Männer.  Nach  Sten Brauer (SAV Torgelow) den er mit guten Aktionen technisch überlegen besiegte, musste er gegen den deutschen Juniorenvizemeister dieses Stils, Philipp Riese RSV Frankfurt/Oder ran, von Ihm wurde er seinerseits mit 8:0(TÜ) besiegt.

Mit dem anschließenden Schultersieg über Furkan Peker vom TRV Berlin machte er die Silbermedaille perfekt.

 

 

 

 

 

29.01.2018

Ringer B-Jugend in Werdau erfolgreich

Erster Meistertitel des Jahres errungen!

Elias (rot) zieht die Kopfrolle durch!

 

Die Mitteldeutsche Meisterschaft im Freistilringen der B-Jugend wurde in diesem Jahr in Werdau ausgetragen. Gleich 2 Medaillenhoffnungen des TSV Falkensee waren mit dabei.

Elias Günther der im 57 Kg Limit startete, ging bei seinem ersten Kampf bis  an seine Grenzen. Gleich zum Anpfiff führte er eine sehenswerte Kopfrolle vor.  Genau zum Halbzeitpfiff   hatte er seinen Gegner eigentlich schon geschultert, trotzdem ging der Kampf über die volle Distanz von  4:00 Minuten 10:4 am Schluss für Elias. Beim  nächsten Kampf konnte er den geschickten Beinangriffen des Gegners nicht entkommen und fand gegen den körperlich kleineren Ringer nicht so recht in seinen eigenen Stil. Leider konnte er das Turnier wegen einer Prellung nicht fortsetzen und wurde somit 6.

Felix Dorn, der im 52 Kg Limit startete, errang den 1.Platz und somit den Meistertitel.

Beide Ringer peilen nun die Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft am 24.02. in Lübtheen an.

12.12.2014

Ringen


"Es gibt keine Leibesübung bei der alle Glieder und Muskeln so gleichmäßig in Anstrengung gebracht werden wie beim Ringen. Nichts ist gymnastischer als Ringen." 
Zitat von Friedrich Ludwig (Turnvater) Jahn

Warum Ringen 
6 Gründe, warum Ringen für Kinder so gut ist: 
1. Weil Kinder Geschicklichkeit und Koordinationsvermögen entwickeln. 
2. Weil das Training fit und kräftig macht. 
3. Weil das Messen der Kräfte für Kinder ein Vergnügen ist. 
4. Weil diese Sportart zur Fairness erzieht. 
5. Weil das Ringen soziales Verhalten fördert. Im Training müssen die Partner aufeinander eingehen. Im Wettkampf wird miteinander gerungen und nicht gegeneinander gekämpft 
6. Ringen hat nichts mit prügeln zu tun. Fair geht vor! Eindeutige Regeln und Rituale geben Sicherheit vor körperlicher Schädigung und sorgen für einen partnerschaftlichen Umgang. 

Was bietet Ringen als Sportart? 
Kinder haben im Ringen die Möglichkeit, ihrem Spieltrieb nachzugeben und sich unter Aufsicht zu balgen und raufen. Sie lernen dabei ihren Körper zu beherrschen und gut mit ihm umzugehen. Eine positive Folge: Eine verbesserte Beweglichkeit, Orientierung und körperliche Leistungsfähigkeit. Dies äußert sich im täglichen Leben: Die Kinder sind weniger und kürzer krank, verletzen sich deutlich weniger und lernen z.B. den Aufprall bei Stürzen anzufangen. 

Ringen im Verein 
Ringen ist mehr als nur ein Sport. Im Verein finden sich Kinder und Jugendliche zusammen und bilden eine Einheit, in der Spiel und Spaß ebenso wichtig sind wie Training und Erfolg. So wird der Körper "wie nebenbei" von oben bis unten gekräftigt und trainiert. Ringkampftraining ist für Kinder und Jugendliche wie kaum eine zweite Sportart geeignet, um körperlichen Defiziten vorzubeugen oder sie auszugleichen. Durch das komplexe Training, zuerst spielerisch, dann kampfbetont werden vielfältige Bereiche des Körpers angesprochen. 
Zum Beispiel: 

Die Motorik: Orientierung wird verbessert, Bewegungsabläufe,Motorik und Koordination werden geschult
Die Muskulatur: Nicht nur Teile sondern der ganze Körper wird gekräftigt
Die Ausdauer: Ringen erhöht die Belastungsfähigkeit und Kondition.

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Bereichsleitung Ringen

Marco Köhler
E-Mail: marco.koehler@tsv-falkensee.de