Aktuelle News im TSV Falkensee e.V.

26.02.2018

Licht und Schatten bei den Norddeutschen Meisterschaften im Ringen

Erfahrungen und Ziele den Jungen, Silber den Griechen

Trotz  frostigster Temperaturen ging es für die TSV Ringer am Samstag heiß her. Schon in frühester Frühe machten sie sich ins ferne Lübtheen in Mecklenburg Vorpommern auf, um an den Titelkämpfen um die offene norddeutsche Meisterschaft mitzumischen. 2 Männer und 2 Nachwuchstalente aus der B-Jugend bot der TSV hierzu auf. 230 TN aus über 40 Vereinen und Nachbarland Polen waren angereist. Das Turnier ging, trotzdem auf 4 Matten gleichzeitig gerungen wurde, bis in die späten Abendstunden hinein. Nicht zuletzt wegen erheblicher Probleme im Organisationsablauf. Das Niveau war immens hoch, einerseits waren diverse Medaillengewinner deutscher und internationaler Meisterschaften dabei. Andererseits erlebt der Ringkampf in den letzten Jahren einen regen Zuwachs durch Immigranten aus Ländern in denen dieser Sport nicht wie bei uns in Deutschland am Rand steht, sondern beliebter Volkssport ist und dementsprechend gut ausgebildet und motiviert.

Felix Dorn, der schon im Januar Mitteldeutscher Meister wurde, trat erneut im 52Kg Limit Freistil  mit der Hoffnung auf eine Medaille  an. Eiserne Disziplin war von Felix schon im Vorfeld nötig, fast  1,5kg mussten in den letzten Tagen von der Waage verschwinden, um nicht bei den 57kg Jungs einsortiert zu werden. Nachdem er zunächst gut ins Turnier startete und seinen ersten Gegner Mikolay Grzelak aus Polen nach einem hin und her der Punkte bezwang, fand er gegen Halil Nassur SV Polizei Hamburg  nicht zu seinem Stil. Auch gegen die Beinangriffe von Karol Kotula (Polen ) konnte er nicht bestehen und schied aus. Mehr Mut zum eigenen Handeln und ein konsequenter Kampfstil sind die Ziele die er im Ranzen mit nach Hause nahm.

Im 57kg Limit Freistil der B-Jugend ging Elias Günther für den TSV an den Start. Er startete mit einem echten  Punktekrimi im ersten Kampf gegen Nick Schröter (AC Taucha), den er 6:4 über die Ziellinie rettete. Sein nächster Gegner, der Vorjahressieger Aziz Golmohammadi   (RCG Potsdam) liegt noch außerhalb seiner Möglichkeiten, ebenso wie der Gegner um Platz 3 und 4 der ebenfalls sehr erfahrene Leon Kolbe aus  Luckenwalde. Immerhin Platz 4 für ihn, der erst sehr wenig  praktische Wettkampferfahrung mitbringt.

 

Bei den Männern ging Ingo Köhler im Freistil bis 57kg auf die Matte. In seinem  ersten Kampf gegen Rasul Davletmurzaev vom Weddinger RV,  konnte er seinen Stil souverän durchsetzen und gewann nach Punkten.  Gegen den bulgarischen Vizemeister und  Bundesliga- Ringer Mitko Asenov  ( RV Lübteen ) hatte er erwartungsgemäß keine Chance.  Auch gegen Hasib Salamzadeh musste er sich

geschlagen geben.  Den 4. Kampf gegen Jaweed Sharifi verlor er nicht unumstritten,  unter dem Protest vieler Zuschauer. Durch Fehler beim Nachtragen von Teilnehmern dieses Limits von nordisch auf Poolsystem geriet die Liste durcheinander und bildet durchgeführte Kämpfe teils nicht mehr ab…

Eine Aufklärung der echten Platzverteilung war dem Wettkampfbüro nicht möglich.

Um nicht gegen seinen Zwillingsbruder Ingo zu kämpfen, startete Titelverteidiger Eric Köhler wieder einmal im klassischen Stil bis 60kg der Männer.  Nach  Sten Brauer (SAV Torgelow) den er mit guten Aktionen technisch überlegen besiegte, musste er gegen den deutschen Juniorenvizemeister dieses Stils, Philipp Riese RSV Frankfurt/Oder ran, von Ihm wurde er seinerseits mit 8:0(TÜ) besiegt.

Mit dem anschließenden Schultersieg über Furkan Peker vom TRV Berlin machte er die Silbermedaille perfekt.

 

 

 

 

 

29.01.2018

Ringer B-Jugend in Werdau erfolgreich

Erster Meistertitel des Jahres errungen!

Elias (rot) zieht die Kopfrolle durch!

 

Die Mitteldeutsche Meisterschaft im Freistilringen der B-Jugend wurde in diesem Jahr in Werdau ausgetragen. Gleich 2 Medaillenhoffnungen des TSV Falkensee waren mit dabei.

Elias Günther der im 57 Kg Limit startete, ging bei seinem ersten Kampf bis  an seine Grenzen. Gleich zum Anpfiff führte er eine sehenswerte Kopfrolle vor.  Genau zum Halbzeitpfiff   hatte er seinen Gegner eigentlich schon geschultert, trotzdem ging der Kampf über die volle Distanz von  4:00 Minuten 10:4 am Schluss für Elias. Beim  nächsten Kampf konnte er den geschickten Beinangriffen des Gegners nicht entkommen und fand gegen den körperlich kleineren Ringer nicht so recht in seinen eigenen Stil. Leider konnte er das Turnier wegen einer Prellung nicht fortsetzen und wurde somit 6.

Felix Dorn, der im 52 Kg Limit startete, errang den 1.Platz und somit den Meistertitel.

Beide Ringer peilen nun die Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft am 24.02. in Lübtheen an.

25.01.2018

U16-Landesmeisterschaften am 21.01.2018

Lina Vielhaber mit kompletter Medaillenkollektion

Bei den Brandenburger Landesmeisterschaften der Altersklasse U16 in der Berliner Leichtathletikhalle im Sportforum Hohenschönhausen war der TSV Falkensee  mit einem kleinen, aber sehr erfolgreichen Team am Start. Auf diverse Medaillen, Endkampfplatzierungen und persönliche Bestleistungen konnten Sportlerinnen und Sportler, Eltern und Trainer stolz sein.

Lina Vielhaber (AK 15) konnte sich gleich über drei Medaillen freuen. Im Hochsprung sicherte sie sich mit übersprungenen 1,61 Meter und persönlicher Bestleistung den Landesmeistertitel. Im Weitsprung wurden ihre 5,02 Meter mit der Silbermedaille belohnt. Am härtesten erkämpft war die Bronzemedaille über 300 m in 43,04 Sekunden. Im Sprint über 60 Meter steigerte sie ihre Bestleistung auf gute 8,45 Sekunden und wurde im Endlauf sechste.

Auch Maike Zielke (ebenfalls AK 15) strahlte nach zwei Medaillen und drei persönlichen Bestleistungen. Ganz stark waren ihre 8,16 Sekunden im 60-m-Finale, wonach sie erneut mit dem Sprint-Landesmeistertitel gekrönt wurde. Im Weitsprung eroberte sie mit 4,79 Meter die Bronzemedaille. Über 300 Meter verpasste sie mit 43,29 Sekunden eine Medaille nur knapp. Laura Dorn stellte sich der 800-m-Konkurrenz und erkämpfte Rang vier (2:41,5 min).

Bruno Papaja errang bei allen seinen Starts gute Endkampfplatzierungen und wurde mit vier Urkunden belohnt. Im Sprint unterbot er zum ersten Mal die 8,0 Sekunden (7,96 s) und wurde im Endlauf fünfter. Danach folgten Rang fünf und sechs im Kugelstoßen (10,68 m/4 kg) und Weitsprung (4,95 m). Über 300 m erkämpfte er gegen die ältere Konkurrenz der AK 15 Rang sieben (41,91 s). Luca Orlandini (beide AK 14) verpasste im Hochspung mit 1,56 m nur knapp die Bronzemedaille, aber konnte sich – wie im Sprint (8,32 s) über eine neue Bestleistung freuen. Im Weitsprung fehlte mit 4,66 Meter nur ein Zentimeter zum Endkampf.

In der AK 15 ging Julius Hahne gleich fünfmal erfolgreich an den Start. In seiner Schokoladendisziplin, dem 60-m-Hürdensprint konnte er sich mit 9,29 Sekunden deutlich steigern und Bronze gewinnen. Gute Endkampfplatzierung erreichte er im Sprint (7,96 s/5.), Weitsprung (5,02 m/8.) und Kugelstoßen (10,15 m/4 kg/5.); 300 m (43,47 s).

- D. Tscherner -

27.11.2017

Dritter Platz beim Stützpunktpokal am 25.11.17 in Potsdam

Beim diesjährigen Pokalwettkampf der Landesleistungsstützpunkte Leichtathletik war es wieder bis zur letzten Disziplin sehr spannend. In der Potsdamer Leichtathletikhalle am Luftschiffhafen kämpften die Schülerklassen U12 und U14 (Jahrgang 2004 bis 2008) um die begehrten Mannschaftstitel.

Mit einer sehr guten Teamleistung und zahlreichen persönlichen Bestleistungen sicherten sich die Havelländer Leichtathleten den dritten Platz in der Gesamtwertung über alle Wertungsklassen. Zum Stützpunkt Havelland zählen die Leichtathleten der Vereine TSV Chemie Premnitz, VfL Rathenow, TSV Falkensee sowie SV Leonardo-da-Vinci Nauen.

Platzierungen Stützpunkt Havelland in den Altersklassenwertungen:

U12 weiblich Rang 5 (von 14 Teams)
U12 männlich Rang 8 (von 12 Teams)
U14 weiblich Rang 5 (von 12 Teams)
U14 männlich Rang 3 (von 10 Teams, Rang 2 nur um einen Punkt verpasst)

Die besten Einzelleistungen der Ost-Havelländer:

Niklas Quast (AK 9, Falkensee) 50 m: 8,24 s
Fenja Pohlandt (AK 10, Falkensee) 50 m: 7,99 s
Lara Wriedt (AK 11, Nauen) 800 m: 2:50,9 min
Sophie Petersen (AK 11, Falkensee) Ball: 41,5 m
Fabian Perl (AK 11, Falkensee) 50 m: 7,80 s
Dominic Lange (AK 11, Falkensee) Weit: 4,15 m
Julia Lauter (AK 12, Falkensee) 60 m: 8,68 s
Elena Liebich (AK 12, Falkensee) 800 m: 2:35,2 min
Amadeus Gräber (AK 12, Nauen) 60 m Hürden: 10,06 s
Bruno Papaja (AK 13, Falkensee) 60 m: 8,12 s; Kugel 12,07 m
Jakob Schmidt (AK 13, Nauen) 800 m: 2:24,0 min
Lenny Musow (AK 13, Nauen) Weitsprung: 5,07 m

- Dorit Tscherner -

15.11.2017

54. Oranienburger Pokalturnen

Jungs des TSV Falkensee nun in der bundesweiten Konkurrenz angekommen.

Am Ende des Wettkampfes belegte die 1. Mannschaft vom TSV Falkensee den 2. Platz und hat sich damit qualifiziert für den großen Pokal im nächsten Jahr. Dies bedeutet, dass in der höheren Leistungsklasse die im bundesweiten Vergleich notwendig ist geturnt werden muss.

Gleich am ersten dem unbeliebten Pauschenpferd konnten neben Lion Prengel und Helge Bochmann gerade Peer Spatzek mit der höchsten Punktzahl sehr gut in den Wettkampf starten. Am zweiten Gerät dem Sprung zeigte Marius Ritter den besten Überschlag und somit war jetzt schon die Grundlage für ein gutes Ergebnis gegeben. Am Boden waren dann die Spezialisten gefragt und Marcel Glinsky der sonst noch eine Leistungsklasse tiefer turnt konnte mit 11,65 Punkten zum sehr guten Mannschaftsergebnis beitragen. Am  Reck dem vorletzten Gerät mussten alle eine sauber geturnte Übung zeigen, da hier noch die notwendigen Schwierigkeiten dieses Jahr nicht gezeigt werden konnten. Am letzten Gerät dem Barren war es Peer Spatzek der trotz Verletzung nicht alle Geräte turnen konnte den 2. Platz am Ende sicherte.

Carsten Klinke

13.11.2017

Dachsberglauf am 11.11.2017

Bei der Kreismeisterschaft im Crosslauf, die im Rahmen des 38. Dachberglaufes in Premnitz ausgetragen wurde, erkämpften sich Carolina Hammerich und Zoe Tschatschanidse den Siegerpokal und Rang zwei.

 

08.11.2017

Laternenfest

Mit Laternen und Trommeln feierte die Sportkita ihr jährliches Laternenfest mit der mit der Trommelgruppe "Samba Beazz" aus Falkensee. Nachdem um das Lagerfeuer Laternenlieder gesungen wurden und die Kinder das Trommeln ausprobieren durften, ging es mit den Trommlern zum Laternenumzug. Danach gab es in gemütlicher Runde um das Lagerfeuer Stockbrot und allerlei Köstlichkeiten.

06.11.2017

Das Generation 60+ Team

 

 

Teammeeting

Hier ein neues Foto von den Teamleiter bei der Planung der Weihnachtsfeier:

Annette Roeher, Heidrun Becker, Barbara Boden, Gabi Mossdorf, Monika Ruhanen, Susanne Dundenhöfer, Jürgen Lukas
 

15.10.2017

Landesmeistertitel verteidigt - Alle vier Mannschaften aus Falkensee auf dem Treppchen

Am vergangenen Samstag fanden die diesjährigen Landesmeisterschaften Mannschaft im Gerätturnen in der Stadthalle in Erkner statt.

Im Bereich der Jugendlichen und Erwachsenen hatte die weibliche Mannschaft aus Falkensee um Cindy Meintzer, Anne Schulz, Vanessa Schwanke, Lena Schielke, Kira Hein und Samira Latocha den Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. Das Team startete am Sprung mit sehr guten Leistungen in den Wettkampf. Anne Schulz erhielt für ihren Sprung sogar die höchste Wertung des Durchgangs an diesem Gerät. Auch am Stufenbarren zeigten die Falkenseer hervorragende und schwierige Übungen.

War der Stufenbarren in den letzten Jahren häufig noch das „Problemgerät“ für viele falkenseer Turnerinnen, konnten sie in diesem Jahr dort besonders viele Punkte im Vergleich zur Konkurrenz gut machen. Der Balken blieb an diesem Wettkampftag das Zittergerät. Dennoch konnte vor allem Cindy Meintzer mit ihrer Übung an diesem Gerät überzeugen und holte trotz eines Sturzes beim geschlossenen Flick Flack wertvolle 13,60 Punkte für die Mannschaft. Am Boden leisteten sich die Falkenseer schließlich keine Fehler und wurden dafür mit dem ersten Platz vor den Mannschaften aus Frankfurt/Oder und Eisenhüttenstadt belohnt. Das Ziel Titelverteidigung war damit erfüllt. Auch im männlichen Bereich zeigten die Falkenseer Helge Bochmann, Jonas Schielke, Peer Spatzek, Stefan Wooge und Marcel Glinsky gute Leistungen. Besonders an den Geräten Barren und Ringe konnten sie überzeugen. Jonas Schielke zeigte zudem am Sprung einen Überschlag mit ganzer Längsachsendrehung und wurde dafür mit einer sehr hohen Punktzahl belohnt. Die Mannschaft erhielt am Ende den Vizelandesmeistertitel vor der Mannschaft aus Erkner und musste nur den Turnern aus Oranienburg den Vortritt lassen.

Im Kinderbereich traten Hanna Hoffmeister, Hanna Schubert, Anne Klinder, Alina Rohrberg, Valeska Völkert und Natalie Zeljko für den TSV Falkensee an. Die Mannschaft hatte im letzten Jahr ebenfalls den Landesmeistertitel gewonnen, musste sich in diesem Jahr aber leider knapp den Turnerinnen aus Frankfurt/Oder geschlagen geben. Dennoch zeigten die Falkenseer sehr gute Leistungen. Hanna Hoffmeister erturnte am Stufenbarren die höchste Wertung des Durchgangs an diesem Gerät. Anne Klinder erzielte am Balken und Boden mit ihren sehr schwierigen Übungen Bestpunktzahlen für die Mannschaft. Am Ende fehlten nur 0,10 Punkte zu den Goldmedaillen. Die Trainer waren mit dem Ergebnis dennoch sehr zufrieden. Die Mannschaft der Jungen belegte einen sehr guten dritten Platz.

 

Josephine Lasota

02.10.2017

Ausflug der Fahrradgruppe 2017

Stettiner Haff

Am 03. September starteten wir zu unserem Standort, die Ferienanlage „Haffhus“ in Ueckermünde am Stettiner Haff im Ortsteil Bellin. Nun hieß es die Räder fertigmachen und die nähere Umgebung und die Hafenstadt Ueckermünde zu erkunden. An der Uferpromenade endete unsere Einstiegstour windgeschützt bei Kaffee und Kuchen.

 

Am nächsten Tag,  nach einem ausgiebigen Frühstück führte  uns die Fahrt am Haff entlang nach Altwarp, von wo aus wir mit dem Schiff nach Neuwarp in Polen übersetzen wollten.  Am Anleger wies uns der Fahrplan diesen Tag als Ruhetag aus, welch  eine Enttäuschung. Aber wir hatten Glück,  der Bootseigner hatte unsere Gruppe gesehen und sich bereit erklärt uns nach Neuwarp zu bringen, so erreichten wir nach einer ruhigen Überfahrt den polnischen Hafen „Nowe Warpn“. Nun ging es weiter auf tollen  Radwegen rund um den Neuwarper See - ein Teil des Haffs - durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit viel Wald in Richtung Rieth dem Grenzort in Deutschland. Weiter auf ehemaligen Bahntrassen, Waldwegen und Nebenstraßen führte die Route nach Luckow, wo wir einen privaten Botanischen Garten besuchten, der uns alle sehr beeindruckt hat, durch die Vielzahl von Pflanzen, der wechselnden Anpflanzungen, der verschiedenen  Themengestaltungen, sowie der tollen Pflege der Anlage, so hatten wir ausreichenden Gesprächsstoff für die Rückfahrt bis zu unserem Hotel.

Für die Tour um das Stettiner Haff war der 3. Tag vorgesehen, es ging in Richtung Anklam durch kleine Ortschaften, dichte Wälder und einem großem Vogelschutzgebiet nach Kamp, von wo uns die Fähre auf die Insel Usedom bringen sollte, bei leichtem Nieselregen hatten wir eine ruhige Überfahrt.

Dann ging es weiter über die Stadt Usedom nach Stolpe, wo wir ein restauriertes Herrenhaus besichtigen konnten, welches uns wie aus einem Märchen der Gebr. Grimm erschien. Nun ging es wieder bei strahlendem Sonnenschein weiter nach Kamminke, von dort hatten wir Plätze für die knapp 2 stündige Rückfahrt auf dem Linienschiff nach Ueckermünde reserviert.

Die nächste Tour führte uns durch die Ueckermünder Heide nach Eggesin einer ehemaligen Garnisonsstadt und weiter nach Torgelow durch dichte Waldge- biete und offene Landschaften. Leider überraschte uns der Wettergott bei der Besichtigung eines alten Herrenhaus mit historischem Garten und öffnete seine Schleusen, da keine Besserung in sicht war entschlossen wir uns die Rückfahrt anzutreten, trotz der Regenkleidung kamen wir vollkommen durchnässt im Hotel an, nun waren der Wellnessbereich und die Saunen sehr gefragt, um wieder zu regenerieren.

Leider zwang uns der Regen am nächsten Tag, die Räder vorläufig ungenutztzu lassen und es bildeten sich Gruppen zum Kartenspielen, lesen, klönen und zum Besuch des Schwimmbades. Da es sich zum Nachmittag noch aufklärte, entschlossen wir uns noch zu einer kleinen Stadtrundfahrt durch Ueckermünde und schauten uns den Stadthafen, das Schloß und die Altstadt genauer an.

Wir nahmen Abschied von der Stadt mit einem obligatorischem Fischbrötchen bzw. Kaffee, Kuchen und Eis in einem Cafe am Marktplatz, denn am nächsten Morgen war nach dem Frühstück die Abreise geplant und die schöne Zeit viel zu schnell wieder vorbei

Sept. 2017     Jürgen Lukas