Hallen - Landesmeisterschaften im Mehrkampf in Cottbus

Weite Sprünge auch im Winter

Bei den Hallen-Landesmeisterschaften im Mehrkampf zeigten die Leichtathleten vom TSV Falkensee, dass man auch im Winter weit springen kann. Obwohl in der Hallensaison kein spezielles Techniktraining möglich ist, konnten viele Sportler ihre persönlichen Bestleistungen in der Cottbuser Leichtathletikhalle verbessern. In den Altersklassen U12 und U14 wurde der Dreikampf (Sprint/Weitsprung/800 m) ausgetragen; in der U16 stand bereits der Fünfkampf (60 m Sprint, 60 m Hürden, Weitsprung, Kugel, 800 m) auf dem Programm.

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Die Falkenseer konnten sich über eine Medaille, sechs Urkunden für Platzierungen unter den besten acht und diverse persönliche Rekorde freuen. Lina Vielhaber erkämpfte bei den 14-jährigen Mädchen die Bronzemedaille mit einem beherzten 800-m-Lauf. Vor dem abschließenden Lauf in 2:35,5 Minuten lag sie noch auf Rang sieben. Am meisten freute sie sich aber über ihren ersten 5-m-Satz in die Weitsprunggrube (5,06 m). Auch Maja Vogeley verbesserte sich mit 4,79 Meter deutlich. Mit sehr ausgeglichenen Leistungen und vier Hausrekorden kam sie insgesamt auf einen guten achten Rang. Maike Zielke gehörte wieder zu den schnellsten Sprinterinnen und sammelte für 8,36 Sekunden über  60 Meter ordentlich Punkte. Auch Sina Müller (AK 15) freute sich über mehrere Bestleistungen, u. a. mit der Kugel (7,99 m) und über 800 Meter (2:41,8 Minuten). Meike Mikoleit ist eigentlich auf der 800-Meter-Strecke zu hause (2:38,6 min), aber absolvierte ebenfalls alle fünf Disziplinen mit guten Leistungen erfolgreich. In der Mannschaftswertung verpasste das TSV-Team der U16 mit 6.963 Punkten um gerade mal 6 Punkte die Bronzemedaille äußerst knapp. 
Der einzige männliche Teilnehmer vom TSV Falkensee in der U16 war Julius Hahne. Er schlug sich mit Rang sieben sehr beachtlich und stellte gleich vier Hausrekorde auf (60 m Hürden 9,74 s, Weit 4,70 m, 4 kg-Kugel 8,64 m, 800 m 2:37,5 min).
Die beste Mehrkampfplatzierung in der U14 erreichte Bruno Papaja (AK 13). In allen drei Disziplinen gelangen ihm sehr gute persönliche Bestleistungen (8,29 s/4,87 m/2:41,1 min). Er wurde dafür mit Rang fünf belohnt. Luca Orlandini musste leider nach guten Sprint- und Weitsprungleistungen (8,64 s/4,67 m) verletzt aussteigen. Dagegen freute sich Emilio Meisel (AK 12) über drei Bestleistungen und Rang sechs (9,34 s/4,26 m/2:39,6 min).
In der Altersklasse 12 galt es zum ersten Mal, beim Weitsprung das Brett zu treffen. Bis zur Altersklasse 11 springen alle Kinder aus der Absprungzone. Die TSV-Mädchen hatten da noch etwas Mühe und nur wenige gültige Versuche. Sprünge um 3,60 Meter sorgten für etwas Verdrossenheit. Dagegen glänzte Tanita Arendt mit 8,88 Sekunden im Sprint und Elena Liebich mit 2:45 Minuten über 800 Meter. In der Endabrechnung lagen die beiden und Linda Petersen im Mittelfeld.
Die jüngsten TSV-Teilnehmer starteten in der AK 11. Greta Papaja, Sophie Petersen und Fabian Perl kämpften tapfer bis zum letzten Schritt über 800 Meter und belegten ebenfalls Plätze im Mittelfeld. Ihre besten Leistungen: Fabian Perl 50 m in 8,10 s, Weit 3,64 m; Greta Papaja 50 m 8,17 s, Weit 3,51 m; Sophie Petersen Weit 3,50 m.

Dorit Tscherner